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Aufsichtsrat lobt Frauenquote

Zum Stichtag 30. Juni 2016 waren im ZfP Südwürttemberg 44 Prozent aller Leitungsstellen von Frauen besetzt. Von der Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Monika Vierheilig gab es deshalb Lob für ZfP-Geschäftsführer Dr. Dieter Grupp.

 

Beeindruckt zeigte sich Ministerialrätin Dr. Monika Vierheilig angesichts der Zahlen, die Geschäftsführer Dieter Grupp dem Aufsichtsrat vorlegte. Insgesamt weist das ZfP Südwürttemberg einen Frauenanteil von 44 Prozent bei den Leitungsstellen aus. Auf der Führungsebene E 5, das ist die Ebene der Stations- und Wohngruppenleitungen sowie vergleichbarer Einheiten in den nicht bettenführenden Abteilungen, liegt der Frauenanteil bei 46 Prozent. Bezogen rein auf die Personen, die teilweise mehrere Führungsstellen besetzen, liegt der Anteil der Frauen bei 50 Prozent.

 

Der Aufsichtsrat nahm in seiner jüngsten Sitzung lobend die vielfältigen Bemühungen zur Kenntnis, mit denen in den ZfP Reichenau und Südwürttemberg der Anteil weiblicher Führungskräfte erhöht werden soll. Dieses Lob gab der Geschäftsführer jetzt an die Beauftragten für Chancengleichheit in den Zentren weiter und dankte ihnen für ihr Engagement. „Damit ist die Frauenquote erreicht“, freut sich Grupp.

 

Eine Ansicht, die zumindest die Beauftragte für Chancengleichheit des ZfP Südwürttemberg nicht gänzlich teilt. „Grundsätzlich zeigt sich eine positive Tendenz. Die Frauenförderung hat sich ausgezahlt“, sagt Carmen Kremer. Freilich: Je höher die Führungsebene, desto geringer sieht der Frauenanteil aus, gibt sie zu bedenken. Dort liegt er zwischen 31 und 44 Prozent im ZfP Südwürttemberg und zwischen 0 und 21 Prozent in Reichenau. Carmen Kremer betont: „Da haben wir durchaus noch Luft nach oben.“