Tag der Pflegenden

Mit einem Aktionstag unter dem Motto „Wir pflegen, was morgen pflegt“ setzte die Pflegeschule Weissenau ein Zeichen für Wertschätzung, Gemeinschaft und die Zukunft der Pflege.

Unter dem Motto „Wir pflegen, was morgen pflegt“ organisierte das Kollegium der Berufsfachschule für Pflege in Weissenau erstmals einen Aktionstag für die auszubildenden Pflegefachfrauen und -männer. „Uns liegt die Pflege am Herzen“, erklärt Veronika Blank, Leiterin der Berufsfachschule für Pflege in Weissenau. „Wir brauchen Auszubildende, die den Beruf lernen möchten – und für die, die wir ausbilden, haben wir ein großes Herz.“ 

 

Dabei blieb es nicht nur bei Worten: Das Kollegium der Pflegeschule stellte sich für die zukünftigen Pflegefachfrauen und -männer selbst an die Waffeleisen. Währenddessen nutzten die Auszubildenden den Morgen, um wunderschöne und tiefsinnige Plakate rund um das Thema Pflege zu gestalten. 

 

Auch Eva Schreiter, Pflegepädagogin der Berufsfachschule für Pflege in Weissenau, betont die Bedeutung des Berufs: „Das Deutsche Pflegenetzwerk schreibt ‚Zukunft braucht Pflege‘ – ich würde dieses Zitat gerne auch darum erweitern, dass Pflege Zukunft braucht. Und die haben wir.“ Symbolisch für Zukunft und Perspektiven in der Pflege gab es Seedbombs als Geschenk der Weissenauer Gärtnerei. Dort wurden sie gefertigt, bevor von Kolleginnen der Pflegeschule liebevoll verpackt wurden.

 

 

Persönliche Statements der Auszubildenden

 

Aus dem Unter- und Mittelkurs der angehenden Pflegefachkräfte kamen die insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler zusammen. Ihre Antworten auf die Frage, warum sie gerne pflegen, zeigten eindrucksvoll, wie vielseitig die Motivation hinter dem Beruf ist. Für manche ist Pflege eine echte Berufung, andere schätzen besonders die Arbeit mit Menschen, das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun oder die Freude, die sie dabei erleben. Auch die Vielfalt des Berufs und die zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten spielten für viele eine wichtige Rolle. Immer wieder wurde deutlich: Pflege lebt von Menschlichkeit, gegenseitigem Vertrauen und dem, was man dabei auch selbst zurückbekommt. Hier ein paar Statements:

 

„Ich pflege gerne, weil ich die Autonomie und Würde der Menschen ermöglichen will.“

 

„Ich pflege gerne, weil mir die Arbeit mit Menschen eine Herzensangelegenheit ist.“

 

„Ich pflege gerne, weil Helfen glücklich macht“

 

„Ich pflege gerne, weil jeder Mensch irgendwann Unterstützung braucht – und weil das Lächeln eines Patienten unbezahlbar ist.“

 

Das Ganze gibt es auch als Video auf dem ZfP-Instagram-Account @zfp_suedwuerttemberg >> https://www.instagram.com/p/DYPQU-5oKdz/

 

 

i: Der Internationale Tag der Pflege wird jedes Jahr am 12. Mai, dem Geburtstag von Florence Nightingale (1820–1910), gefeiert, um ihre Pionierarbeit in der modernen Krankenpflege zu würdigen. Sie revolutionierte die Hygiene und Patientenversorgung, besonders im Krimkrieg, und legte den Grundstein für professionelle Pflege, weshalb der Tag dem Dank und der Anerkennung für Pflegekräfte weltweit dient. 

 

 

Übrigens: Auch das Podcast-Team hat den Tag der Pflegenden zum Anlass genommen, über die Pflege zu sprechen: Warum Pflege mehr als Verrichtung und Unterstützung ist und worauf psychiatrische Pflege stolz sein. Diese und weitere Folgen gibt’s unter www.yeswecare.de

zur Übersicht