ZfP erneut mit TOTAL E-QUALITY-Prädikat ausgezeichnet

Zum achten Mal in Folge wurde das ZfP Südwürttemberg für sein Engagement in Sachen Chancengleichheit ausgezeichnet. Die Jury hob insbesondere den gestiegenen Frauenanteil in Führungspositionen.

Drei Frauen stehen nebeneinander, die Dame in der Mitte hält eine Urkunde in den Händen.

Carmen Kremer (Mitte), Beauftragte für Chancengleichheit am ZfP Südwürttemberg, nahm das TOTAL E-QUALITY-Prädikat in Erfurt entgegen. Mit ihr freuen sich Vorstandsmitglied Maresa Feldmann (links) und Dr. Ulla Weber, Vorstandsvorsitzende von TOTAL E-QUALITY (rechts). Foto: Michael Voigt

Das TOTAL E-QUALITY-Prädikat wird dem ZfP für die Jahre 2026 bis 2028 verliehen. Es würdigt eine Personal- und Organisationspolitik, die Chancengleichheit nachhaltig fördert und mit konkreten Maßnahmen im Arbeitsalltag verankert. Mit rund 4.600 Mitarbeitenden, davon 72 Prozent Frauen, spielt Gleichstellung im ZfP eine wichtige Rolle. Auch auf Führungsebene zeigt sich eine positive Entwicklung: Der Frauenanteil ist von 48,5 Prozent im Jahr 2020 über 51 Prozent im Jahr 2023 auf aktuell 57 Prozent gestiegen. „Dass inzwischen mehr als die Hälfte der Führungspositionen im ZfP Südwürttemberg mit Frauen besetzt sind, ist eine erfreuliche Entwicklung. Sie zeigt, dass sich die kontinuierliche Arbeit für Chancengleichheit auszahlt“, betonte Carmen Kremer, Beauftragte für Chancengleichheit, die das Prädikat in Erfurt entgegennahm. 

 

Vielfältiges Engagement für Chancengleichheit

 

Die Jury würdigte, dass das ZfP Chancengleichheit und Diversitätsgerechtigkeit in unterschiedlichen Bereichen verankert. Dazu gehört eine diskriminierungsfreie, rassismuskritische und geschlechterinklusive Kommunikation. Auch die Sensibilisierung für Diversität bei Einführungstagen, Vorstellungsgesprächen und Führungskräfteweiterbildungen wurde positiv bewertet. Aktionen wie „Orange the World“ gegen geschlechtsspezifische Gewalt und eine Vortragsreihe zur Gendermedizin ergänzen dieses Engagement. Positiv hervorgehoben wurden außerdem die Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. 

 

Als weiteren wichtigen Bestandteil der chancengleichheitsorientierten Organisationspolitik bewertete die Jury das umfassende Schutzkonzept zur Prävention, Intervention und Aufarbeitung von Missbrauch und Gewalt. Fortbildungen zu sexualisierter Belästigung, Mobbing und Diskriminierung sowie benannte Ansprechpersonen schaffen Orientierung und Unterstützung. Auch die gezielte Unterstützung unterschiedlicher Beschäftigtengruppen fand Anerkennung. Dazu gehören Integrationsbeauftragte für ausländische Mitarbeitende sowie Netzwerk- und Austauschformate. Insgesamt hob die Jury hervor, dass das ZfP Diversitätsgerechtigkeit umfassend angeht, seine Haltung und Maßnahmen konsequent kommuniziert und konkrete Ziele für die kommenden drei Jahre formuliert hat.

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